Schändungen von Kirchen

Venezuela

Die Kirche Santa Rosa de Lima in Caracas wurde geschändet. Dies beklagt der Weihbischof von Caracas, Tulio Luis Ramírez Padilla, in einer Verlautbarung der Venezolanischen Bischofskonferenz.  Am frühen Morgen des 26. Juni drangen Vandalen in die Pfarrkirche der Dominikaner ein, verwüsteten den Altar und nahmen die Monstranz mit. Danach öffneten sie die Urne der Madonna von Chapi und stahlen die Kette der Jungfrau. Dabei verursachten sie auch weitere Schaden, die von denen der stellvertretende Pfarrer der Gemeinde im Stadtviertel Quebrada Honda in Caracas berichtet.

Der Weihbischof von Caracas verurteilt die Episode, die er als “wirklich schmerzhaft und bedauerliche bezeichnet. Wegen “mangelnder Sicherheit”, so der Bischof weiter, “werden auch unsere Gotteshäuser und Kirchen sowie die Einrichtungen in den Pfarreien beschädigt”. Weihbischof Ramírez erinnert in diesem Zusammenhang an den Einbruch in die Kirche von der Ewigen Anbetung in Concordia und in die Kappelle “Patronato de San José de Tarbes” im El Paraíso in Caracas.
Wie chaotisch die Lage inzwischen in Caracas ist zeigen auch zwei weitere Episoden, zu denen es dort gestern kam: Soldaten drangen in das Parlament ein während dort die Debatte über die Einberufung einer verfassungebenden Versammlung stattfand.
Das Oberste Gericht hatte einen Einberufungsantrag einer solchen Versammlung abgelehnt, was zu weiteren Ausschreitungen führte. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS)

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