Religionsunterricht abgeschafft

Luxemburg

In Luxemburg gibt es ab dem kommenden Schuljahr auch an den Grundschulen keinen Religionsunterricht mehr. Das hat das Parlament des Großherzogtums beschlossen. Bislang hatten Schüler zwischen Religions- und Moralunterricht wählen können. Nun wird ausschließlich ein neutraler Werteunterricht angeboten. An den weiterführenden Schulen war bereits 2016 der Kurs „Leben und Gesellschaft“ an die Stelle von Religions- und Ethikunterricht getreten. Er ist an allen öffentlichen Schulen und den staatlich anerkannten Privatschulen verpflichtend. Kritik an der aktuellen Entscheidung kam von der Opposition. Der Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) zufolge sollte der Wunsch der Eltern nach Wahlfreiheit respektiert werden. Der (katholische) Erzbischof Jean-Claude Hollerich bezeichnete die Reform als „Missachtung der Demokratie“. Die seit 2013 amtierende Regierungskoalition der Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen unter Ministerpräsident Xavier Bettel setzt sich für eine striktere Trennung zwischen Staat und Kirche ein. Die Mehrheit der 576.000 Einwohner des Großherzogtums ist katholisch.(Quelle: idea, Foto: Cayambe)

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