Häuser von Christen angezündet

Ägypten

Am gestrigen Sonntag überfielen und brandschatzten militante Islamisten in der Ortschaft Ezbet Zakariya in der oberägyptischen Provinz Minya Häuser und Geschäfte der christlichen Minderheit. Mehrere christliche Einwohner wurden zudem aus ihrem Heimatort vertrieben. Wie die IGFM erläutert, markieren besonders gewaltbereite Islamisten, sogenannte Dschihadisten, in Oberägypten die Geschäfte und Häuser von Christen mit Sprühfarbe. Einige Tage später würden diese Gebäude niedergebrannt.
Die islamistischen Extremisten sprühen nach Angaben der IGFM je nach Region entweder ein Kreuz oder eine Notiz wie „Hier wohnen Christen“ auf die Hauswände. Die IGFM betont, dass diese Praxis nach der Machtergreifung der islamistischen Muslimbruderschaft unter Präsident Mursi begonnen habe. Doch auch nach Mursis Sturz würden diese Angriffe auf die christliche Minderheit fortgesetzt. Der Anlass für die Gewalt gegen Kopten am vergangenen Sonntag war jedoch eine angebliche Beziehung zwischen dem 22-jährigen Kopten Kirollos Sabet und einer ebenfalls 22-jährigen Muslimin aus demselben Ort. Nach islamischem Recht dürfen zwar muslimische Männer Frauen jeder Religion heiraten – muslimische Frauen dürfen aber niemals Nichtmuslime heiraten. (Quelle: IGFM, Foto: Fir0002)

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  • Herr Jesus Christus,
    wir denken an die Menschen,
    die für ihren Glauben leiden,
    die für ihre Hoffnung bedrängt werden,
    die für ihre Treue zu dir sterben.

    Wir danken dir,
    dass diese Menschen uns zeigen,
    wie wertvoll unser Glaube ist.
    Gib uns die Gnade,
    dass ihr Zeugnis in unserem
    Leben fruchtbar wird.
    Amen.