Feindseligkeiten nehmen zu in Europa

Europa

Zunehmende Feindseligkeiten für europäische Christen in ihrem täglichen Leben. Der Bericht 2018 der Informationsstelle präsentiert über 500 Fälle von Intoleranz gegenüber Christen in ganz Europa. Ellen Fantini, Exekutivdirektorin des Observatoriums, erläuterte das 80-seitige Dokument, das heute in Wien veröffentlicht wurde: "Die Fälle 2016 und 2017 in diesem Bericht illustrieren die Bandbreite der Feindseligkeiten, die Christen in ihrem täglichen Leben erleben: von der Einmischung in die Religionsfreiheit, Elternrechte, Meinungs- und Gewissensfreiheit, physische Angriffe bis zu Vandalismus in Kirchen und Friedhöfen."

Letzte Woche hat die Beobachtungsstelle dem Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE (OSZE) Daten über 155 Hassverbrechen gegen Christen in 18 europäischen Ländern zur Aufnahme in ihren Bericht über Hassverbrechen im Jahr 2017 übermittelt. Fantini stellte fest, dass "die der OSZE gemeldeten Hassverbrechen kein vollständiges Bild der Situation für die Christen in Europa liefern. Tatsächlich stellen Hassverbrechen nur einen Bruchteil des Drucks dar, dem Christen ausgesetzt sind. "

Zunehmende Bedrohungen der Meinungs- und Gewissensfreiheit

In ganz Europa wurden Christen bestraft, weil sie ihre Meinungsfreiheit ausgeübt haben oder ihrem Gewissen gefolgt sind. Leute wie Felix Ngole, der wegen seines persönlichen Facebook-Accounts von der Graduate School ausgeschlossen wurde, und Richard Page, ein Christ, der als Magistrat entlassen wurde, nachdem er seine Ansicht zum Ausdruck gebracht hatte, dass es im besten Interesse des Kindes sei, Mutter und ein Vater.

Fantini warnte: "Wir haben gesehen, wie immer mehr christliche Unternehmen finanziell ruiniert wurden, Christen gezwungen waren, sich zwischen ihren moralischen Werten und ihren Berufen zu entscheiden, christliche Studentengruppen auf dem Campus zum Schweigen gebracht wurden und staatliche Eingriffe in die Elternrechte stattfanden. Die Grundrechte auf Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit werden bedeutungslos, wenn sie nicht von allen Europäern frei ausgeübt werden können."

Zum Bericht ... hier

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  • Viele Christinnen und Christen
    werden weltweit wegen ihres Glaubens
    bedroht und verfolgt.

    Wir richten unsere Hoffnung auf
    dich und vertrauen sie deiner Liebe an.
    Wir beten auch für ihre Verfolger. Öffne
    ihr Herz durch den Hl. Geist und schenke
    ihnen Einsicht und Mut zur Umkehr.
    Amen.